Freitag, 29. April 2011

Forum Stillen und Tragen

Ich möchte Euch heute ein schönes Forum vorstellen:

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ 

hier könnt ihr viele engagierte Frauen treffen, die euch alle Fragen beantworten. Schaut doch mal rein!

Dienstag, 26. April 2011

Die Doula - ein Berufsbild der ZEIT

Eine Geburt ist eine Grenzerfahrung, im schlimmsten Fall sogar eine traumatische, in der sich die Frau vor Schmerzen und Anstrengung allein gelassen fühlen kann und die viele Partner überfordert. Hinzu kommt, dass sich Ärzte und Hebammen meist um mehrere Geburten gleichzeitig kümmern müssen und sich die Schwangere mit dem Schichtwechsel erneut auf Fremde in ihrem Intimbereich einstellen muss.
Die Doula bleibt. "Zu wissen, dass jemand da ist, den man kennt, das gibt Sicherheit", sagt Barbara Strehler-Heubeck vom Doula-Team München. Strehler-Heubeck hat bereits rund 50 Geburten begleitet. Sie und ihre Kolleginnen wollen weder Partner noch Hebamme ersetzen und können dafür auch nicht die medizinische Kompetenz vorweisen. Aber sie haben ausreichend Wissen, um zu erklären, was vor sich geht, und genügend Erfahrung, um sich von Blut und Schreien nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Den ganzen Artikel gibts hier: http://www.zeit.de/2009/33/C-Doulas 

Montag, 25. April 2011

"Ja, es war eine schöne Geburt!" Widrigkeiten zur Hausgeburt von Josefine

WidrigkeitenDie Entscheidung für die Geburt unserer Tochter Alix im Geburtshaus war der einfachere Teil der Strecke. Uns war klar, dass nach der von uns als schlimm empfundenen Geburt unseres Sohnes Till keine weitere Klinikgeburt infrage kam. - Zumal die Ärzte und Schwestern sich einig gewesen waren, das sei eine ganz normale Geburt gewesen ... Mit Schmerzmittel, Wehentropf, PDA, Dammschnitt und Kreislaufversagen danach.
Welch ein Segen, Marina kennen gelernt zu haben, eine Hebamme, wie ich sie nur jeder schwangeren Frau wünschen kann. Sie vertrieb hartnäckige Übelkeit und trübe Gedanken, wusste, wie man sitzende Babys zur entscheidenden Wendung animieren kann und wir genossen den Luxus einer kompetenten, warmherzigen, mitfühlenden Begleitung durch die Schwangerschaft in unseren eigenen vier Wänden. Unser Sohn spricht noch heute davon, wie er beim Einstellen des CTG-Gerätes helfen durfte und wenn wir zurückdenken, ziehen wunderschöne Stunden vor unserem inneren Auge vorbei, in denen wir uns als größer werdende Familie ganz wunderbar betreut fühlten.
Die Entscheidung stand also. Etwas anderes als Geburtshaus kam nicht in Frage und die Richtigkeit dieser Entscheidung wurde mir noch einmal ganz deutlich, als ich mit zitternden Knien den Kreissaal betrat, in dem ich unseren Sohn zur Welt gebracht hatte. Ich war im achten Monat mit Alix gestürzt, die Untersuchung hatte bereits gezeigt, dass sie den Sturz schadlos überstanden hatte, aber nun sollte ich noch zum CTG und das einzig freie Gerät war in diesem Kreissaal. War ich froh, dass in diesem Moment niemand auf die Idee kam, meinen Blutdruck und Puls zu prüfen, denn dann hätte ich sicher nicht gleich wieder nach Hause gedurft.

Wir sprachen nur mit wenigen engen Freunden über unsere Entscheidung zur Geburtshausgeburt. Wir wollten den Schwiegereltern und anderen Familienmitgliedern keine Angst machen, denn sie wären mit Sicherheit ernsthaft besorgt gewesen, teils, was unseren Geisteszustand angeht (Geburtshaus???), viel mehr aber noch um Alix' und mein Wohlergehen unter der Geburt.
Auch von Freunden kamen Zweifel, die aber ernst und gut gemeint waren. Sie waren selbst durch Klinikgeburten verunsichert und so schlief ich eine Nacht sehr unruhig, denn es stimmte ja, dass ich nach Tills Geburt wegen meines abgesackten Blutdrucks nicht aufstehen konnte. - Und als ich es dann doch versuchte, wurde mir so schwarz vor Augen, dass ich Angst hatte, sterben zu müssen, eine Schwester angerannt kam und ich mich Minuten später im Bett wiederfand, versehen mit einem Katheter und dem strikten Verbot, noch einmal aufzustehen. Wäre ich für den Fall einer Wiederholung in der Klinik besser aufgehoben? Oder hatte die ganze Klinikprozedur mit all den Eingriffen und Medikamenten erst dazu geführt?
Und was war mit Alix? Sie war darauf angewiesen, dass wir Eltern die richtige Entscheidung trafen, auch für sie. War es unverantwortlich, sie nicht in Fußweite zur Kinderklinik zur Welt bringen zu wollen? Nein, ich war mir sicher, ein kräftiges, gesundes, eigenwilliges Kind in mir zu tragen, das nicht auf diese Möglichkeit angewiesen war.

Mein Gynäkologe prophezeite mir zwar ein zartes Baby von vielleicht drei Kilo (das letztendlich über vier Kilo wog), hatte mich extra noch einmal zum Ultraschall bestellt, um Alix zu vermessen, konnte aber keine wirklichen Gründe finden, die gegen eine Geburt im Geburtshaus sprachen und entließ mich dann mit den Worten: "Es ist Ihr zweites Kind, da wissen Sie ja, worauf Sie sich einlassen."
Im Vorbereitungskurs hielt ich mich beim Thema Geburtsort mittlerweile auch zurück, denn nachdem ich anfangs noch Werbung dafür gemacht hatte, schlugen mir Meinungen vom Typ "Vier-Kilo-Kinder bekommt man in der Klinik" entgegen. Auch gut. Mir doch egal. Ich hatte bereits ein Vier-Kilo-Kind zur Welt gebracht und sah das anders.

Der Geburtstermin rückte näher ... zog vorbei ... und schließlich befanden wir uns laut Mutterpass wieder in ET plus irgendwas, was uns aber nicht weiter störte, denn Marina kam nahezu täglich vorbei und ersparte uns lästige Besuche in der Arztpraxis, die ich bei Till nach dem errechneten Termin als sehr unangenehm empfunden hatte. Jeden zweiten Tag beim Betreten der Praxis mit den Worten "Sie sind ja immer noch schwanger" begrüßt zu werden, obwohl man einen unübersehbaren Babybauch mit sich trägt, das ist wirklich nicht lustig. Und dann zu spüren, wie unerwünscht ich dort war, da ich ja schon wieder das CTG-Gerät besetzte. Ab Tag 5 nach dem errechneten Termin sprach die Ärztin über die Klinikeinweisung zur Geburtseinleitung. An Tag 10 bekam ich den rosa Zettel in die Hand gedrückt. Widerspruch zwecklos.
Ich wagte es trotzdem. "Meine Hebamme versucht es gerade mit Akupunktur."
"Akupunktur?!" Die Ärztin starrte mich an, als hätte ich gerade zugegeben, akut gesundheitsgefährdende Aktivitäten vom Typ Bungeesprung zwecks Geburtseinleitung zu planen.
"Ja, Akupunktur."
"Dann wissen Sie wohl auch, dass dies nur in der Arztpraxis unter strengster CTG-Überwachung geschehen darf?"
Nö, wusste ich nicht. Bisher hatte ich dabei immer ganz entspannt auf dem Bett gelegen und mit meiner Hebamme geplaudert ...
"Dadurch können Wehen ausgelöst werden!"
Ähem, ja, genau, das war doch der Grund, warum Moni täglich mit ihren Nadeln bei uns anrückte. Um die Geburt ein wenig anzuschubsen.
"Wehen, und was machen Sie dann?"
Wie jetzt? Dann hätten wir doch erreicht, was wir wollten, oder? Ich gab's auf, stopfte den rosa Zettel in meine Handtasche und ging heim.

Marina hatte Ruhe, was das Warten anging. Einmal hätten sie neunzehn Tage auf ein Baby gewartet, so lange es Mutter und Kind gut gehe, sei das kein Problem. Das Baby sei dann übrigens keineswegs überreif geboren worden.
Ich war mir ganz sicher, dass auch Alix' einfach noch etwas Zeit benötigte. Till wurde damals regelrecht auf die Welt gezwungen. Die Klinikeinweisung in der Tasche, spulten wir noch einmal das ganze Repertoire an geburtsfördernden Maßnahmen ab, ich sprach eindringlich mit unserem Sohn und bat ihn, doch bitte von allein zu kommen, denn wenn es noch lange dauere, würden sie ihn zwingen und das sei für uns beide sicher nicht angenehm.
Marina empfahl mir, am kommenden Tag beim Arzt einen Doppler-Ultraschall machen zu lassen, um sicher zu gehen, dass Alix auch gut versorgt sei und wir gelassen weiter ihrer Ankunft entgegensehen konnten.
Am nächsten Morgen rief ich in der Arztpraxis an und bat um den Termin.
"Doppler-Ultraschall?!"
"Ja, ich bin jetzt neun Tage über den Geburtstermin und meine Hebamme empfielt ..."
"So einfach geht das nicht. Da müssen Sie erstmal herkommen und der Herr Doktor entscheidet, ob das nötig ist."
Von mir aus auch das. "Aber eventuell kann ich den Termin nicht einhalten, ich habe seit heute früh immer wieder leichte Wehen und vielleicht ..."
"Sie sind über Termin und haben Wehen?!"
"Leichte Wehen, sporadisch."
"Dann sollten Sie sich unverzüglich auf den Weg ins Krankenhaus machen, es kann sein, dass die Geburt jetzt losgeht!!"
Selten so gelacht.

Alix kam dann wirklich. Aber nicht unverzüglich, sondern sie machte sich zunächst sanft und leise auf den Weg, um dann aber nach einer rasanten Stunde im Geburtshaus das Licht der Welt zu erblicken.
Marina schloss ihren Bericht mit den Worten "Es war eine schöne Geburt". Ja, es war wirklich eine schöne Geburt, eine sanfte Geburt, ein menschlicher, herzerwärmender Umgang mit uns, ein liebevoller Empfang voller Achtsamkeit für unsere Tochter.

Zehn Wochen später fragte der Arzt mich zuerst, warum ich erst jetzt zur Nachuntersuchung erscheine (Och, ich dachte, es handele sich um einen Richtwert ...) und dann, wie es gewesen sei.
"Sie haben doch sicher den Bericht meiner Hebamme gelesen?"
"Bericht? Wie? Moment." Hektisches Tippen auf der Computertastatur. "Bericht, ach so, ja." Er über flog die Zeilen, murmelte, nickte, runzelte die Stirn und fragte dann: "Schöne Geburt?!"
Ja, eine schöne Geburt, so etwas gibt es. Traut euch!

Josefine


Den Geburtshausbericht von Alix' Geburt könnt Ihr im Buch "Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus" im http://www.fidibus-verlag.de/ nachlesen.

Sonntag, 24. April 2011

Der Verein GreenBirth e.V. für eine frauen- und kinderwürdige Geburtskultur

Heute möchte ich Euch einen ganz außergewöhnlichen Verein vorstellen: Den Verein GreenBirth e.V.

GreenBirth möchte
...über das pränatale Leben von Babys informieren, wie es heute wissenschaftlich nachgewiesen ist.
...die Vorteile einer pysiologischen / naturgemäßen Geburt gegenüber einer technisch überwachten und medikamentös ausgerichteten Entbindung betonen.
...die Kehrseite einer Pränataldiagnostik aufzeigen: Werdende Eltern ermutigen, Tests zu überdenken, die nachweislich mit Risiken behaftet sind, sie in Konflikte stürzen und bei ihnen und ihrem ungeborenen Kind folgenreiche Ängste erzeugen können. Wir wissen heute zweifelsfrei, dass Kinder vor der Geburt auf Stress der Eltern, die im Zusammenhang mit invasiven Untersuchungen und dem Warten auf deren Ergebnisse entstehen können, reagieren und die Erinnerungen daran sich nachhaltig auswirken können.
...sensibilisieren für ein Bewusstsein, das wieder daran erinnert, dass Schwangerschaft und Geburt natürliche Prozesse sind, in die wir nur im Notfall eingreifen dürfen.
...Frauen ermutigen, sich schon in der Frühschwangerschaft Hebammen als Begleiterinnen zu suchen, denn Schwangerschaft bedeutet: “Gute Hoffnung” und ist keine Krankheit.
...ärztliche Geburtshelfer und Geburtshelferinnen dazu bewegen, sich auf erkrankte Schwangere zu beschränken und grundsätzlich psychische Faktoren zu beachten
...empfehlen, Hausgeburten, Geburtshausgeburten, und Geburten in Hebammenkreißsälen zu erwägen und sich von der Qualität dortiger Gegebenheiten zu überzeugen.
...wissenschaftliche Studien aufgreifen, um Fachleute und Interessierte über wesentliche Ergebnisse pränataler Lebenszeit sowie über Wirkungen von Kaiserschnittoperationen in Kenntnis zu setzen
...Presseerklärungen hiesiger kritisch denkender Verantwortlicher aufgreifen und unseren Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen.

GreenBirth betreibt eine sehr interessante Internetseite http://www.greenbirth.de/ und stellt auch sehr interessante Studien und Artikel zur weiteren information zur Verfügung.
Die Seite solltet Ihr Euch unbedingt mal ansehen!

Samstag, 23. April 2011

Film Business of Being Born

Ein Film über die Geburtshilfemaschine in den USA. Englisch ohne Untertitel.

"Wenn du eine menschenwürdige Geburt haben willst, ist es das Beste, verdammt nochmal aus dem Spital draussen zu bleiben!"
(Marsden Wagner, ehemaliger WHO-Experte für Mutter-Kind-Gesundheit, Zitat aus dem Film Business of Being Born)

Mittwoch, 20. April 2011

Fragen zur Geburt: Hausgeburt, Geburtshaus oder Kreißsaal?

Kreißsaal oder Hausgeburt? - IchSelbst - Pixelio
Kreißsaal oder Hausgeburt? - IchSelbst - Pixelio
Nach nur zwei Stunden Geburt klirren leise die Sektgläser der frisch gebackenen Eltern und der beiden Hebammen. Der Schein mehrerer Kerzen taucht die abgedunkelte Wohnstube in warmes Licht. Im Hintergrund erklingt leise Enyas „Shepherd moons“. In der Stube ist es warm. Das Neugeborene schläft von der Geburt erschöpft in seinen Decken. Es wird in Zukunft auf den Namen Marie hören. Auf dem Esstisch steht noch immer alles für das Vorweg-, Zwischendurch- und Hinterherfrühstück bereit. Maries Geburt hatte etwas von einem harmonischen Happening. Für Mama Olga D. war es die perfekte Hausgeburt, ein Traum vom Beginn neuen Lebens.

Sicherheit der eigenen vier Wände hilft bei Hausgeburt

Um sechs Uhr morgens begannen die Wehen, 12 Minuten später waren die erste und 25 Minuten später die zweite Hebamme bei der Gebärenden. Die erstgeborene Tochter war in der Nachbarschaft untergebracht. Unmengen sauberer Tücher, Mülleimer, Reha-Ball, Stillkissen und eine mit Folie und frischem Laken überzogene Matratze sowie die obligatorische Nottasche für einen unerhofften Wechsel zur Klinik waren vorbereitet. Auch das Notfall-Telefon war aufgeladen und lag bereit. Die Temperatur im Raum war angenehm warm. Die Hebammen kontrollierten regelmäßig den Puls der Gebärenden, die mal kniend, mal stehend und mal liegend die Wehen kommen ließ. Gesprochen wurde nur wenig. Auch als die Fruchtblase platzte, erfolgte das Wechseln der Tücher fast schweigend, berichtet Papa Bernd D. Bei der Niederkunft habe die werdende Mutter auf alle Vieren gekniet. Wenige Augenblicke später lag das Neugeborene auch schon auf dem Bauch der Mutter. Nur 30 Minuten später stand die glückselige Mutter bereits unter der Dusche. Die Endorphine hatten für einige Zeit jedes Erschöpfungsgefühl in ihr überlagert.

Risiken gibt es im Kreißsaal und bei der Hausgeburt

Kerzenlicht, harmonische Musik und Sekt, die emotionale Sicherheit der eigenen vier Wände und eine Geburtsdauer von nur knapp zwei Stunden zwischen der ersten Wehe bis zur Niederkunft – das Horrorszenario der Gegner von Hausgeburten sieht anders aus. Tatsache ist: Sowohl im Kreißsaal als auch zu Hause können Komplikationen auftreten, die das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind gefährden. Richtig ist auch, in der Klinik können Sofortmaßnahmen eingeleitet werden, die im Zweifel bei der Daheimgebärenden erst rund 20 bis 30 Minuten später durchgeführt werden können. So viel wertvolle Zeit vergeht durchschnittlich zwischen Notruf und Eintreffen im OP.

Die Doula Anja Schleinkofer - Über das Glück einem kleinen Menschen das Leben schenken zu dürfen

"Nichts auf der Welt ist größer, als das Glück, einem kleinen Menschen das Leben schenken zu dürfen - aus ureigener Kraft und einem selbstverständlichen Instinkt dafür, das Richtige zu tun!" - Anja

Anja ist 33 Jahre alt, Mutter zweier wunderbarer Kinder und: Doula

Sie ist weder Hebamme noch eine Verwandte, sondern begleitet die schwangere und gebärende Frau als "Dienerin".

Durch viele Gespräche vor der Geburt, durch Einblicke in das Umfeld der Schwangeren lernt eine Doula die Familie oftmals schon während der Schwangerschaft kennen. Die Doula ist dann bereits vor dem Geburtstermin in Rufbereitschaft und kann sich mit ihrem ganzen Wissen und ihrer Erfahrung während den Wehen für die Mutter und den Vater einsetzen.

Besonders bei Krankenhausgeburten kann die wehende Frau sich so auf eine unabhängige, ruhige und besonnene Unterstützung verlassen. Der werdende Vater kann muss nicht alleine die Betreuung übernehmen, sondern kann auch Kraft tanken, kann Zuversicht erfahren, falls das Krankenhausteam nicht dazu in der Lage ist. Die Unterstützung des eigenen Partners ist aber auch etwas völlig anderes. Sie ist intim, nicht professionell. Auch der Vater macht schwere Stunden durch und braucht Hilfe in dieser Situation. Nur so kann er seiner Frau wirklich hilfreich sein.

Studien belegen, dass Geburten, die von einer Doula begleitet werden eine geringere Wahrscheinlichkeit auf eine medizinische Intervention aufweisen. Wehenschmerzen werden von den Frauen als erträglicher empfunden.

Eine Doula kennt keinen Schichtwechsel, hat einen Abstand zu den medizinischen Vorgängen, denn das ist nicht ihre Aufgabe und hilft der Familie, ihre eigenen Kraftreserven zu spüren.
Die Doula Anja hat uns gestern schon ein paar Fragen beantwortet. (siehe auch vorherigen Post).
Liebe Anja. Einmal ganz knapp - worin siehst Du Deine Aufgabe als Doula

"Ich motiviere und ermutige die Frauen in den eigenen Körper hineinzufühlen und den natürlichen Vorgang der Geburt zuzulassen.

Während der Geburt nicht alleingelassen zu werden ist für die meisten Frauen von großer Bedeutung, denn Frauen, die sich hilflos und allein fühlen, verspannen sich, was den Geburtsverlauf negativ beeinflussen kann. Wehen können dadurch z.B. schwächer werden und müssen künstlich unterstützt werden.
Ich versuche mit der Frau gemeinsam, durch eine entspannte Atmosphäre und geburtsunterstützende Gebärhaltungen jede unnötige medizinische Intervention von vornherein zu vermeiden.

Wo bist du tätig?

Mein Einsatzgebiet als Doula erstreckt sich von München über Dorfen, Erding, Landshut, Mühldorf, Wasserburg bis nach Rosenheim."

Mehr Informationen über Anja findet ihr hier http://www.geburtsbegleitung.com/ 

Mehr Informationen und Doulas in Eurer Nähe findet ihr auch unter
 http://www.doulas-in-deutschland.de/  

Liebe Anja - alles Gute bei Deiner Arbeit an einer frauenwürdigen Geburtshilfe!