Donnerstag, 14. Juli 2011
Über die unendliche Liebe eines Vaters
Ein wunderschönes Video über Vater und Sohn.. wie groß kann Liebe sein?
Montag, 11. Juli 2011
Buch "Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus - Erfahrungsberichte von Frauen, die Mut machen"
... ist jetzt über die Verlagshompage www.fidibus-verlag.de und über amazon http://www.amazon.de/Hausgeburt-Geb%C3%A4ren-Geburtshaus-Erfahrungsberichten-Frauen/dp/3000346090/ref=wl_it_dp_o?ie=UTF8&coliid=IENNFAJBDA8RH&colid=3JKMKNUP1DZ0V
für 19,70 EUR incl. Versand bestellbar.
Ich freue mich über ein LIKE bei amazon und natürlich auch über Eure Rezension!
Freitag, 1. Juli 2011
amnesty prangert sehr hohe Müttersterblichkeit in technisierter Geburtsmedzin der USA an
Ein neuer Report von amnesty international (Quelle siehe unten), "Deadly Delivery", untersucht die hohe Müttersterblichkeit in den Vereingten Staaten. Die Todesrate der Mütter während der Geburt sei in den hochtechnisierten USA, in der kaum eine Geburt ohne PDA und/ oder Kaiserschnitt auskommt, fünf mal so hoch wie in Griechenland und vier mal so hoch wie in Deutschland.
Eine Geburt ist in 40 Ländern der Welt sicherer, als in den USA.
Das überrascht nicht, bringen doch viele unnütze Interventionen verheerende Risiken mit sich.
"We need to make sure that we reduce the overuse of interventions that are not always necessary, like C-sections, and increase access to the care that we know is good for mothers and babies, like labor support."
"Wir müssen sicherstellen, dass wir Eingriffe (unter der Geburt, Anmerkung d. A.), die nicht immer notwenidg sind, reduzieren, wie Kaiserschnitte und dass wir im Gegenzug den Zugang zu Pflege, bei der wir wissen, dass sie hilfreich für Mutter und Kind ist, wie Unterstützung bei den Wehen, ausweiten.
Desweiteren beklagt ai "vernachlässigende oder diskriminierende Pflege und zu viele riskante Eingriffe"
"(...) deaths in the U.S. are preventable, (...) the result of systemic failures, including barriers to accessing care; inadequate, neglectful or discriminatory care; and overuse of risky interventions like inducing labor and delivering via cesarean section"
"(...) Todesfälle in den U.S. sind unnötig, das Ergebnis von Schwächen im System, dazu gehören auch Zugänge zur Schwnagerschaftsvorsorge; vernachlässigende oder diskrminierende Betreuung; und zu viele riskante Eingriffe, wie Einleiten der Wehen oder Entbindung durch Kaiserschnitt"
Die technisierte Geburt, wie sie in den USA und in manchen europäischen Ländern bereits favorisiert wird, mit steigender Tendenz auch in Deutschland, erhöht die Sicherheit nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eines körperlichen oder seelischen Geburtstraumas bzw. des Todes ist in keinem anderen entwickelten Land so hoch wie in den Ländern, die die technisierte Geburtshilfe präferieren.
Auch die WHO schließt sich der These an, dass das scheinbare Sicherheitsstreben durch Kaiserschnitte, Einleitungen, andere Interventionen bereits den Zenith der sinnvollen Unterstützung überschritten hat. Frauen gebären auch nicht schmerzfrei oder schonender, sondern im Gegenteil unter diskriminierenden, und teilweise grauenhaften Umständen.
Es wird Zeit, eine Umkehr in der Geburtshilfe zu fordern. Zurück zur Achtung der natürlichen Vorgänge und zur Achtung von Mutter und Kind in dieser sensiblen Zeit.
Den ganzen Artikel findet ihr hier.http://www.time.com/time/health/article/0,8599,1971633,00.html#ixzz1Qq3FaduO
Bilder "ganz normaler Geburten", die ihr nicht sehen wollt, könnt ihr auf der Seite der Geburtsallianz Österreich, bzw. bei Sylvia Sedlak, facebook, anschauen.
Die Erklärung der WHO, eine Liste möglicher invasiver Eingriffe während Geburten und
Möglichkeiten, wie ihr eure Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett würdevoll und sicher begeht findet ihr im Buch "Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus - Erfahrungsberichte von Frauen, die Mut machen", erschienen im www.fidibus-verlag.de 2011
Montag, 16. Mai 2011
Der kleine Ludwig - eine zentnerschwere Hausgeburt
Die Geburt des "kleinen" Ludwig von Mutter Temi im Tierpark Hellabrunn. Natürlich auch eine Hausgeburt:)
Dienstag, 10. Mai 2011
Unerforschte Zuckerstoffe in Muttermilch sollen immunisierend wirken
Mamas süßes Geheimnis
In der Muttermilch sind zahlreiche Zuckerstoffe enthalten, von denen man noch gar nicht weiß, wozu sie gut sind. Sicher ist nur: Sie lassen sich nicht nachahmen.
Bild: 90 Prozent der deutschen Schwangeren wollen ihr Baby stillen
09. Mai 2011 2011-05-09 06:00:00
Für den kleinen Moritz ist die Welt noch in Ordnung. Zufrieden liegt er an der mütterlichen Brust und saugt, was das Zeug hält. Hunger und Durst wollen gestillt werden, da kommt die energiehaltige und körperwarme Milch gerade recht. Und die Mischung stimmt ja auch: Fette, Proteine und Laktose sorgen für die Sättigung, Vitamine, Wachstumsfaktoren und Abwehrstoffe lassen den Säugling gedeihen und schützen ihn vor Infektionen.
Einige Bestandteile wird Moritz wohl kaum wahrnehmen, obwohl sie hochkonzentriert in der Muttermilch vorhanden sind: bis zu zweihundert verschiedene Mehrfachzucker, die im Vergleich zur Laktose nur leicht süßlich schmecken. Sie werden in der Brustdrüse aus fünf verschiedenen Bausteinen zusammengesetzt, die zu kurzen oder längeren, verzweigten oder unverzweigten Ketten geknüpft werden. Einmal geschluckt, widerstehen diese Humanen Milcholigosaccharide (HMO) dem sauren Milieu im Magen des Säuglings. Auch die Verdauungsenzyme können den Zuckermolekülen nichts anhaben, so dass sie unverdaut bis in den Darm rauschen.
Der Säugling profitiert auf den ersten Blick also nicht von diesen Stoffen. Warum werden sie dann überhaupt gebildet? "Wir wissen es einfach noch nicht", sagt Lars Bode von der University of California in San Diego. Im März berichtete der aus Hameln stammende Ernährungswissenschaftler auf dem Berliner "Glycan Forum" über die geheimnisvollen Milchzucker, die immerhin schon seit mehr als einem halben Jahrhundert bekannt sind. In der Fachwelt gibt es bislang nur Vermutungen, wozu sie dienen. "Einige Darmbakterien können sie im Gegensatz zum Menschen verdauen. Deshalb nimmt man heute an, dass diese Zucker in erster Linie wie Präbiotika wirken", sagt Bode.
Wohltätige Bakterien
Erst während und nach der Geburt wird der zunächst nahezu keimfreie Darm des Neugeborenen von einer bunten Bakteriengesellschaft bevölkert. Im Idealfall siedeln sich viele "gute" Bakterien an, die gefährlichen Mikroorganismen erst gar keinen Raum zum Gedeihen lassen. Bei gestillten Säuglingen gewinnen rasch Laktobazillen und Bifidobakterien die Oberhand; den Darm von Kindern, die mit Flaschenmilch aufwachsen, besiedelt eine etwas anders zusammengesetzte Bakteriengemeinschaft. Beim Stillen überträgt die Mutter manche Bakterien auch mit der Milch. Diese haben zum Teil eine abenteuerliche Reise hinter sich: Sie sind über die Lymphbahnen vom Darm der Mutter in deren Brustdrüse und von dort in die Milch gelangt. Nach aktuellem Wissensstand sollen gerade Bifidobakterien im sauerstoff- und nährstoffarmen Milieu des Darms wahre Wunder vollbringen: Sie schützen offenbar vor Durchfallerregern, entschärfen Gifte und wirken regulierend auf die Immunfunktion ein.
Ein wichtiger Darmbewohner von Stillkindern, Bifidobakterium longum infantis, entwickelt tatsächlich einen besonders großen Appetit auf Humane Milcholigosaccharide; er verleibt sie sich ein und verarbeitet sie zu kurzen Fettsäuremolekülen. Doch auch die Bifidobakterien schaffen es nicht, sämtliche HMO in der Muttermilch zu zerlegen. So landen teilweise bis zu neunzig Prozent der Moleküle unverändert in der Windel. Forscher wie Lars Bode glauben deshalb, dass sie noch andere Funktionen erfüllen müssen, als bloß Futter für nützliche Bakterien zu sein. "Es hängt wohl mit der Leistung des Abwehrsystems zusammen", vermutet Bode. Unangenehme Darmbesucher wie der Cholera-Erreger, Salmonellen oder das Durchfallbakterium Campylobacter jejuni können nämlich nur dann ihr Unwesen treiben, wenn sie sich über winzige Anker in der Zuckerhülle, welche die Darmoberfläche bedeckt, vergraben. "Einige Oligosaccharide ähneln nun genau den Strukturen, an die sich die Bakterien hängen", erklärt Bode. "Sie werden auf diese Weise abgefangen und aus dem Darm herausgespült." Das geschieht nicht nur im Darm, sondern widerfährt bereits ungebetenen Gästen, die sich in Mund und Speiseröhre tummeln.
Komplexe Zuckermoleküle
Da jeder Krankheitserreger seinen spezifischen Ankerplatz auf der Zuckerhülle hat, ist es durchaus sinnvoll, dass so viele verschiedene HMO-Strukturen zirkulieren. Doch von Frau zu Frau, im Laufe einer Stillperiode oder sogar während einer einzigen Stillmahlzeit kann die Zusammensetzung dieses Cocktails in der Milch variieren. Und nicht immer passt die individuelle Mischung perfekt zu den Herausforderungen durch pathogene Keime. Lars Bodes Team etwa hat Hinweise gefunden, dass manche aidsinfizierte Mütter mit einem bestimmten Zuckerprofil das Virus beim Stillen häufiger weitergeben als andere. 80 bis 85 Prozent aller Säuglinge stecken sich normalerweise nicht an, obwohl sie dem Virus über die Milch monatelang ausgesetzt sind. Vermutlich sind einige Oligosaccharide an diesem Schutzeffekt beteiligt. Zumindest hemmen sie im Labortest die Anheftung des Aidsvirus an jene zuckerbindenden Strukturen der Wächterzellen des Immunsystems, über die sich das Virus sonst Eintritt in den Körper verschaffen würde. In Bodes kalifornischem Labor versucht man nun herauszufinden, welche Zucker es genau sind, die diesen Schutz vermitteln.
Humane Milcholigosaccharide sind aber nicht nur im Verdauungstrakt aktiv. Hinweise auf weitere Einsatzorte im Körper hat jedenfalls Clemens Kunz vom Institut für Ernährungswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen gefunden. Kunz untersucht seit vielen Jahren den Stoffwechsel von gestillten Säuglingen. Erstaunlicherweise und ganz entgegen bestehender Lehrbuchmeinung tauchen ein bis zwei Prozent der aufgenommenen Zuckerverbindungen intakt im Urin der Kinder auf. Offenbar wird ein kleiner Anteil von ihnen über die Darmwand aufgenommen. "Bisher ist man davon ausgegangen, dass eine solche Absorption nur bei Einfachzuckern funktioniert. Doch auch die komplexen Zucker zirkulieren nach der Aufnahme im Organismus in vergleichbaren Mengen, wie es etwa Pharmaka tun würden", sagt Kunz. Über die Frage, was die HMO dabei bewirken, kann bislang nur spekuliert werden. Laboruntersuchungen deuten auf einen bremsenden Einfluss auf Immunzellen hin, deren Aktionen ohnehin häufig von Zuckerverbindungen gesteuert werden. Ebenfalls diskutiert wird die Möglichkeit, dass die mütterlichen Zucker als Rohstofflieferanten bei der Hirnentwicklung dienen; beim Ausbau des Nervennetzes von Neugeborenen wird unter anderem Sialinsäure benötigt, die ein wesentlicher Bestandteil der HMO ist.
Den ganzen Artikel findest du hier:
http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E0BFE7B139B8848B3B01FDE2AFA5C9AA3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Donnerstag, 5. Mai 2011
Hebammen aus Bayern protestieren in Fürth
WEITER SO!!
7,50 Euro Stundenlohn Hebammen-Proteste in Fürth und Nürnberg
Am Internationalen Tag der Hebammen haben in Nürnberg und Fürth bayerische Geburtshelferinnen für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung demonstriert. Auf dem Land und auch in großen Städten müssen viele Hebammen ihre Arbeit aufgeben.
Stand: 05.05.2011
An der Protestaktion des Bayerischen Hebammenlandesverbands (BHLV) anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai haben rund 150 Hebammen teilgenommen. Unter dem Motto "Hebammen liegen in den letzten Zügen" sind die Teilnehmerinnen mit einem historischen Dampfzug von Fürth nach Nürnberg gefahren. An die Zugfahrt schloss sich eine Protestkundgebung vor der Nürnberger Lorenzkirche an. Auf Transparenten forderten die Frauen "Hebammenhilfe für alle Frauen" und bessere Arbeitsbedingungen.
Weniger Lohn, höhere Versicherungsbeiträge
Nach Angaben des Hebammenverbandes haben zehn Prozent der bayerischen Hebammen im vergangenen Jahr ihre Arbeit als Geburtshelferinnen aufgegeben, in Nürnberg haben das sogar 50 Prozent der Hebammen vor. Grund dafür sei unter anderem, dass die Arbeit seit Jahren unterbezahlt sei. Der Stundenlohn liege inzwischen bei durchschnittlich 7,50 Euro, beklagen die Hebammen. Zudem seien die Beiträge für die Haftpflichtversicherung drastisch gestiegen. Seit Mitte vergangenen Jahres bezahlen die Geburtshelferinnen nun 3.700 Euro jährlich. Zuvor waren es nur 2.200 Euro. Viele freiberufliche Hebammen hätten darum den Job an den Nagel gehängt.
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