Dienstag, 2. August 2011

Andrea Hackl - Hausgeburtshebamme aus Passion

"Wenn sich Frauen mir anvertrauen, durch meine Zuwendung und Können zu ihrer eigenen Kraft finden, dann bin ich Hebamme, dann bin ich zufrieden"
Andrea Hackl

In loser Folge möchten wir nun Hebammen und Frauen, die bei Ihnen geboren haben portraitieren.

Eine aktive Hausgeburtshebamme mit einer Praxis in Kehlheim ist Andrea Hackl. Andrea arbeitet seit 1992 als Hebamme, die Weltenbummlerin hat bereits viele Geburtskulturen erkundet. Lange Zeit arbeitete sie im Krankenhaus in Kehlheim und hat sich nun entschlossen, nur noch Hausgeburten anzubieten.
Andrea hat eine langjährige Yoga-Ausbildung, verschiedene heilkundliche Ausbildungen und ist Stillberaterin nach IBCLC. Andrea hat unzählige Geburten betreut und viele Jahre in der Schweiz, Australien und Südamerika Geburten beigewohnt.

Wunderschöne Bilder und Geburtsberichte findet Ihr auf ihrer homepage
http://hebamme-andrea-hackl.de/ueber-mich.html 
Demnächst werden wir ein Interview mit Andrea veröffentlichen. Jetzt ist die Gelegenheit noch ein paar "exklusive" Fragen an Andrea zu stellen. Nur Mut!

Kommentare:

  1. Hallo Andrea, wir erfahren, das Du im Ausland Erfahrungen sammeln konntest. Was hat Dir das gebracht? Hat es Deine Sicht auf die "deutsche Gebärkultur" nachhaltig beeinflusst? LG Anja

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  2. Hebamme Andrea Hackl:

    Hallo Anja,
    na auf jeden Fall hat es - und tut es immer wieder - meine Sicht auf die Geburtshilfe in Deutschland beeinflußt. Vielleicht ist ja mit der zweiten Antwort im Interview Deine Frage auch bereits beantwortet, aber hier noch ein kleines Beispiel: Im deutschsprachigen Raum wird Frauen gesagt, sie dürften 6 Wochen nach der Geburt nicht Baden. Am Welthebammenkongress 2004 in Brisbane haben sich die englischsprachigen Kolleginnen, vorallem aus Kanada und den USA gekringelt vor Lachen. Als sie sich wieder beruhigt hatten, hat mich eine dann ganz verwundert gefragt, wie wir denn dann das Re-Bonding machen würden. 2004 war in Deutschland Bonding noch kaum ein Thema und Re-bonding hat sich bis heute noch nicht rumgesprochen.
    (Bonding = der Prozess, die Bindung von Mutter und Kind zu fördern, ganz einfach beide die ersten 2 Stunden nach der Geburt keinesfalls trennen
    Re-Bonding = wurde das Bonding gestört, z. B. bei Kaiserschnitt, Kind brauchte nach der Geburt kinderärztliche Versorgung, wird versucht, die erste Zeit nach der Geburt nachzuholen)

    Ein Blick über die Grenzen lohnt sich immer, egal zu welchem Thema und wird in dieser globalisierten Welt auch Dank Internet immer einfacher.
    Gruß
    Andrea

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