Freitag, 1. Juli 2011

amnesty prangert sehr hohe Müttersterblichkeit in technisierter Geburtsmedzin der USA an

Ein neuer Report von amnesty international (Quelle siehe unten), "Deadly Delivery", untersucht die hohe Müttersterblichkeit in den Vereingten Staaten. Die Todesrate der Mütter während der Geburt sei in den hochtechnisierten USA, in der kaum eine Geburt ohne PDA und/ oder Kaiserschnitt auskommt, fünf mal so hoch wie in Griechenland und vier mal so hoch wie in Deutschland.
 
Eine Geburt ist in 40 Ländern der Welt sicherer, als in den USA.
 
Das überrascht nicht, bringen doch viele unnütze Interventionen verheerende Risiken mit sich.
 
"We need to make sure that we reduce the overuse of interventions that are not always necessary, like C-sections, and increase access to the care that we know is good for mothers and babies, like labor support."
 
"Wir müssen sicherstellen, dass wir Eingriffe (unter der Geburt, Anmerkung d. A.), die nicht immer notwenidg sind, reduzieren, wie Kaiserschnitte und dass wir im Gegenzug den Zugang zu Pflege, bei der wir wissen, dass sie hilfreich für Mutter und Kind ist, wie Unterstützung bei den Wehen, ausweiten.
 
Desweiteren beklagt ai "vernachlässigende oder diskriminierende Pflege und zu viele riskante Eingriffe"
 
"(...) deaths in the U.S. are preventable, (...) the result of systemic failures, including barriers to accessing care; inadequate, neglectful or discriminatory care; and overuse of risky interventions like inducing labor and delivering via cesarean section"
"(...) Todesfälle in den U.S. sind unnötig, das Ergebnis von Schwächen im System, dazu gehören auch Zugänge zur Schwnagerschaftsvorsorge; vernachlässigende oder diskrminierende Betreuung; und zu viele riskante Eingriffe, wie Einleiten der Wehen oder Entbindung durch Kaiserschnitt"
 
Die technisierte Geburt, wie sie in den USA und in manchen europäischen Ländern bereits favorisiert wird, mit steigender Tendenz auch in Deutschland, erhöht die Sicherheit nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eines körperlichen oder seelischen Geburtstraumas bzw. des Todes ist in keinem anderen entwickelten Land so hoch wie in den Ländern, die die technisierte Geburtshilfe präferieren.
 
Auch die WHO schließt sich der These an, dass das scheinbare Sicherheitsstreben durch Kaiserschnitte, Einleitungen, andere Interventionen bereits den Zenith der sinnvollen Unterstützung überschritten hat. Frauen gebären auch nicht schmerzfrei oder schonender, sondern im Gegenteil unter diskriminierenden, und teilweise grauenhaften Umständen.
 
Es wird Zeit, eine Umkehr in der Geburtshilfe zu fordern. Zurück zur Achtung der natürlichen Vorgänge und zur Achtung von Mutter und Kind in dieser sensiblen Zeit.
 
Bilder "ganz normaler Geburten", die ihr nicht sehen wollt, könnt ihr auf der Seite der Geburtsallianz Österreich, bzw. bei Sylvia Sedlak, facebook, anschauen.
Die Erklärung der WHO, eine Liste möglicher invasiver Eingriffe während Geburten und
 
Möglichkeiten, wie ihr eure Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett würdevoll und sicher begeht findet ihr im Buch "Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus - Erfahrungsberichte von Frauen, die Mut machen", erschienen im www.fidibus-verlag.de 2011
 

 

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